Ode an die Ewigkeit

Ich. Nur ich und ich und du allein. Für immer und immer und nur wir zwei. Tanzend und lachend und immer sich drehend. So leicht, so frei, für immer wir zwei. Alles dreht sich und schwebt und ist nicht real. Nur wir. Und wir und nur zu zweit. Wie zwei Federn, die im Wind um sich wirbeln nur um zu schweben. Niemals fallen. Für immer und immer und immer nur schwebend. Deine Augen fesseln meinen Blick und ich lass den deinen nie mehr los. Es dreht sich, es tanzt, es springt und lacht. Wir zwei. Nur zwei. Nie mehr allein.

Deine Finger pressen sich an meine Finger. Dein Mund liebkost meine Haut. Ich rieche die Sonne an dir, und du das Meer in meinem Haar. Ich bin dein Feuer, erleuchte die dunkelste Nacht. Du bist mein Sternenhimmel, den kein Auge je so klar sah wie mein. Der Himmel fällt, doch ist’s mir einerlei. Wie könnte nur jemand anders es verstehen, wenn zwei Herzen zusammenstehen, zwei Verlangen, nach nur einem streben.

Ich. Nur ich und ich allein. Vom Gipfel der Welt blick ich hinab, doch sehe ich nichts als Staub. Meine Worte trägt der Wind, ein Lied der Einsamkeit. Nicht länger verbirgst du dich im Schatten meiner Augenlieder. Schließ ich die Augen, ist dein Gesicht nicht mehr da. Ich dreh und dreh und dreh mich im Kreis. Dein Lied verstummt, mein Herz vereist. Keine Federn im Wind. Nichts schwebt, nichts tanzt. Kalte Lippen verfluchen lautlos die Sterne in der Nacht.

Und ich. Nur ich. Aus Schnee und Eis. Und ich. Die Käte. Die Einsamkeit. Kein Herz schlägt unter meiner Haut. Der Himmel fällt doch ist’s mir einerlei. Und du. Endlich du, doch nun ist’s vorbei. Du warst mein Sternenhimmel, den kein Auge je so klar sah wie mein. Meine Haut aus Eis, spürt dich auch jetzt nicht nochmal. Wo du warst, was du tatst ist mir egal. Nur geh. Verschwinde. Schere dich raus. Und ich, nur ich, ich bin endlich frei.

Nur Ich. Und ich. Ich allein. Feurige Schwingen sprießen unter meiner Haut. Ich schwebe, ich fliege, ich tanze, kann mich drehen. Das Eis schmilzt, als wäre der Sommer endlich da. Und ich. Nur ich. So leicht. So rein. Der Wind trägt mich ins nicht der Zeitlosigkeit. Kein Himmel, keine Sterne, ewige Leichtigkeit. Und ich. Nur ich. Für immer allein.

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Ode an die Liebe

Alles was ich brauche ist Zeit. Zeit, um hinter die Fassade zu blicken, das wahre Gesicht zu erkennen. Es kennen und lieben zu lernen. Es zu verstehen und zu vermissen, sobald ich es nicht mehr sehe. Alles was ich brauche ist deine Hand. Deine Hand die mich aus der Finsternis meiner Sorgen führt, mir das unbekümmerte Leben zeigt. Mich mit der Leichtigkeit eines Windhauchs fortreißt und mir die Welt mit deinen Augen zeigt. Alles was ich habe ist Hoffnung. Die Hoffnung auf einen besseren Tag. Unbeschwert und leicht. Hoffnung, wie der Sommer, den ich so sehr vermisse. Alles was ich will ist bei mir. Liegt an meiner Seite. Atmet ruhig in der Stille der Nacht.

Liebe ist einfach. Schwerelos, unbefangen und rein. Sie schleicht nicht wie ein Tier, sie greift nicht aus dem Hinterhalt an. Sie kauert nicht in der Ecke und bezwingt nicht den schwachen Verstand. Liebe ist einem Wunder gleich. Sie gibt Kraft aus dem nichts und reißt alle Mauern ein. Sie schafft Wege, wo keine sind. Sie bietet Lösungen in verzweifelter Lage. Sie entführt in Welten jenseits der grauen Wirklichkeit. Liebe hat keine Bedingungen. Sie erwartet nichts als nähe und Zweisamkeit. Liebe ist einfach. Schwerelos, unbefangen und rein.

Spannung auf der Haut. Hand gepresst an Hand. Geteilte Träume, geteilte Sehnsucht, geteiltes Leid. Schlaflose Nächte. Gehauchte Worte zwischen Vernunft und Sorglosigkeit. Wunde Lippen, vom Küssen schon taub. Tastende Blicke. Morgenröte, und noch immer kein Schlaf. Angst vor dem Morgen, dem Ende der Nacht. Mehr Nähe, mehr Spannung, mehr Begierde und dann der lang ersehnte Schlaf.

Liebe ist einfach. Voll Leichtigkeit. Hoffnungsvoll und frei.

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Ode an die Hoffnung

Da war sie also. Ohne Vorwarnung. Sie war einfach da und lächelte mich an und alles was ich tun konnte war zu hoffen, sie würde sich nicht daran erinnern, dass ich der schüchterne Kerl war, der zu viel Angst davor hatte die Dinge einfach laufen zu lassen. Sie hatte noch immer dieses Strahlen in den Augen, auch wenn so viel Zeit verstrichen war. So viel haben diese Augen gesehen. Von hier bis zum Mond und zurück. Ich fragte mich ob sie auch nur einmal an mich gedacht hatte, oder ob sie die langen Telefonate und langweiligen Gespräche schon vergessen hat. So viele Männer hatten ihr die Welt zu Füßen gelegt, doch hatte auch nur einer ihre Träume erfüllt? Und weiß sie noch, als wir durch den Wald spazierten und uns verlaufen haben? Ich hielt ihre Hand um nicht zu stolpern, und tat so als hätte ich keine Angst. Die ganzen Abende, an denen ich ihr beim Tanzen zusah und sie dann nach Hause fuhr. Die stundenlangen Gespräche im Auto, vor ihrer Tür. Die Sonne ging schon auf und ich weiß nicht wie ich es geschafft hatte pünktlich bei der Arbeit zu sein. Und nun ist sie wieder da, und stellt meine kleine Welt auf den Kopf, und ich schaff es wieder nicht zu sagen, dass…

Sie klopfte leise an meine Tür, und lächelte mich verlegen an. Ihre Haut viel glatter als Seide. Sie roch wie der schönste Tag in meinem Leben. Der Wind hatte sich wieder in ihrem Haar verfangen, und vielleicht erinnerte sie sich ja doch an mich. Vielleicht dachte sie doch an mich, als sie am Ende der Welt sich selbst gefunden hat, und feststellte, dass der Himmel langweilig ist, wenn man ihn mit niemanden teilen kann. Und vielleicht war ich es der ihr das schönste Geschenk gemacht hat. Vielleicht hatte sie meine langweiligen Geschichten doch gemocht und vielleicht war alles was sie wollte ich?

Nun steht sie da, wie aus meinen Träumen geschnitten, und für einen Augenblick vergesse ich die Welt, und vielleicht schaffe ich es dieses Mal ihr zu sagen, dass…

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