Mein Gehirn ist doch nicht so toll

Ich schrieb vor einiger Zeit, dass mein Gehirn wunderschön sei. Nun, es stellt sich heraus dem ist nicht so. 

Mein Psychiater taugt offenbar auch nicht sonderlich viel, da er sich bei jeder Sitzung selbst widerspricht. Aber erstmal zu meinem Hirn:

Wie wir alle schon längst wissen, bin ich Bipolar. Das heißt unter anderem dass ich einen Psychiater habe, der darüber entscheidet ob, und wenn ja wie, ich medikamentös behandelt werde. Da ich vor einiger Zeit schon angefangen habe über Kopfschmerzen zu klagen (welche im Übrigen noch immer nicht besser geworden sind. Ich nenne sie „Klaus“. Ich finde „Klaus“ ist ein guter Name für Kopfschmerzen), hat mein Arzt beschlossen mich zum MRT zu schicken um nachzusehen, ob es ggf. einen Körperlichen Grund für mein Leiden gibt. Da mein Psychiater leider versäumt hat mir mitzuteilen, dass er, in der Zeit in der der Befund kommt, im Urlaub sein wird, hat ein anderer Arzt aus der Praxis sich das ganze anschauen müssen und die Praxishilfe informierte mich freundlicher Weise darüber, dass das MRT ohne Befund gewesen ist.

So weit, so verzwickt. Wo ist nun das Problem?

Bei meiner nächsten Sitzung mit meinem Psychiater, auf welche ich im Übrigen viel zu lange warten musste, stellt sich heraus, dass das MRT doch nicht beundfrei war, dass ich eine Zyste irgendwo in meinem Kopf habe, aber dass alles „nicht so wild sei“. Darüber hinaus hat mein Psychiater beschlossen, dass ich höchst wahrscheinlich gar nicht Bipolar bin, dass ich erst einmal eine Therapie machen sollte und dass er davon abraten würde, mich medikamentös zu behandeln.

Needless to say: Ich habe mir einen neuen Psychiater gesucht.

Die Zyste ist aber tatsächlich harmlos und es reicht aus in drei Jahren ein weiteres MRT zu machen um sicher zu gehen, dass sie nicht wächst oder ähnliches. Leider ist die nicht die Ursache für Klaus. Das wäre ja viel zu einfach.

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