Ode an die Liebe

Alles was ich brauche ist Zeit. Zeit, um hinter die Fassade zu blicken, das wahre Gesicht zu erkennen. Es kennen und lieben zu lernen. Es zu verstehen und zu vermissen, sobald ich es nicht mehr sehe. Alles was ich brauche ist deine Hand. Deine Hand die mich aus der Finsternis meiner Sorgen führt, mir das unbekümmerte Leben zeigt. Mich mit der Leichtigkeit eines Windhauchs fortreißt und mir die Welt mit deinen Augen zeigt. Alles was ich habe ist Hoffnung. Die Hoffnung auf einen besseren Tag. Unbeschwert und leicht. Hoffnung, wie der Sommer, den ich so sehr vermisse. Alles was ich will ist bei mir. Liegt an meiner Seite. Atmet ruhig in der Stille der Nacht.

Liebe ist einfach. Schwerelos, unbefangen und rein. Sie schleicht nicht wie ein Tier, sie greift nicht aus dem Hinterhalt an. Sie kauert nicht in der Ecke und bezwingt nicht den schwachen Verstand. Liebe ist einem Wunder gleich. Sie gibt Kraft aus dem nichts und reißt alle Mauern ein. Sie schafft Wege, wo keine sind. Sie bietet Lösungen in verzweifelter Lage. Sie entführt in Welten jenseits der grauen Wirklichkeit. Liebe hat keine Bedingungen. Sie erwartet nichts als nähe und Zweisamkeit. Liebe ist einfach. Schwerelos, unbefangen und rein.

Spannung auf der Haut. Hand gepresst an Hand. Geteilte Träume, geteilte Sehnsucht, geteiltes Leid. Schlaflose Nächte. Gehauchte Worte zwischen Vernunft und Sorglosigkeit. Wunde Lippen, vom Küssen schon taub. Tastende Blicke. Morgenröte, und noch immer kein Schlaf. Angst vor dem Morgen, dem Ende der Nacht. Mehr Nähe, mehr Spannung, mehr Begierde und dann der lang ersehnte Schlaf.

Liebe ist einfach. Voll Leichtigkeit. Hoffnungsvoll und frei.

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